Vorbilder - Deutschland

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Obwohl väterlicherseits selbst deutscher Abstammung, war er in der Beurteilung der Malerei des Volks der "Dichter und Denker" sehr kritisch. Im direkten Erleben näherte er sich den Kunstwerken auf unübliche Art und in seinem Manuskript "Vision und Darstellung" setzte er eigene philosophische Akzente : in jedem Falle hatte er eine unkonventionelle, oft auch provozierende Meinung.

Er anerkannte, dass z.B. C. D. Friedrich, C. Spitzweg oder die Schweizer J.-L. Agasse und A. Böcklin ihre Technik beherrschten und auch W. Leibl und A. v. Menzel echte und ernsthafte Künstler waren. Dennoch fand er das Moment der "Visionären Malerei" in der Kunst der deutschsprachigen Länder weniger ausgeprägt als etwa in Italien oder im niederländisch-flämischen Gebiet. So schätzte er die oben links genannten frühen Maler eher, die durch Namen wie A. Altdorfer oder Ch. Amberger ergänzt werden können. Als Zeitgenossen zollte er unter allen dem wenig beachteten Schweizer Werner Weber (1892-1977) den größten Respekt. Als nur wenige Jahre älter kann er nicht als Vorbild gelten, jedoch als parallel arbeitender Außenseiter mit verwandter Sichtweise und gemeinsamen Vorbildern.