Die Egon von Vietinghoff - Stiftung

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Noch zu Lebzeiten zieht Egon v.Vietinghoff selbst Bilanz: 1989 bringt er 64 repräsentative Werke in eine Stiftung ein. Diese Egon von Vietinghoff-Stiftung mit Sitz in Zürich ist gemeinnützig und staatlich anerkannt. Sie bewahrt sein Andenken, verwaltet ihre unverkäufliche Gemäldesammlung, pflegt sein Vermächtnis und fördert das Anliegen des Künstlers: die Weitergabe der verschütteten Kenntnisse und die Fortführung der europäischen Maltradition. Dies beinhaltet die Technik mehrschichtiger Öl-Harz-Malerei als einzigartiges Kulturerbe und die Philosophie der "Visionären Malerei".
Die Egon von Vietinghoff-Stiftung besitzt derzeit eine Sammlung von 67 Gemälden unterschiedlicher Sujets und Schaffensphasen. Ziel ist es, das Lebenswerk des Künstlers einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Dafür sucht die Stiftung kurz- & langfristige Ausstellungsmöglichkeiten im In- & Ausland. Zur Information  bietet sie verschiedene Medien an.
Bereits herausgegebene Medien sind: eine Broschüre, ein Bildkatalog, eine Lithographie, Kunstkarten und ein Video. Sie organisiert Ausstellungen, auch mit integrierter Tonbildschau. Mit diesen Medien will sie Leben und Werk des Künstlers dokumentieren, die "Schule reinen Schauens" weitervermitteln und das Verständnis für die "Visionäre Malerei" wecken. Dies lässt auch die Bilder anderer Künstler mit neuen Augen sehen. 
Die Gemäldesammlung der Stiftung gibt einen hervorragenden Einblick in das Schaffen Vietinghoffs und zeugt gleichzeitig von der Kontinuität der europäischen Maltradition im 20. Jahrhundert.
Sie ist außerdem daran interessiert, Räume zu finden, die dem Wert der Gemälde gerecht werden und eine permanente Besichtigung der Stiftungsbilder (eventuell als Dauerleihgabe) erlauben würden. Der erste Stiftungszweck ist dann erfüllt, wenn die Sammlung der Öffentlichkeit regelmäßig oder dauerhaft zugänglich gemacht ist.

Schließlich wäre die Veröffentlichung des Manuskripts "Vision und Darstellung" begrüßenswert. Es ist erstmalig hier auf der großen Website publiziert. Ebenso sollen die Übersetzungen bereits existierender Texte weitergeführt werden.
Wenn der eigentliche Stiftungszweck erreicht ist, hat die Stiftung auch die Möglichkeit, die Tätigkeit Dritter zu fördern, z. B. von Nachwuchskünstlern, die im Geiste Vietinghoffs malen.
Der Ertrag aus dem Stiftungskapital sichert derzeit die Aufbewahrung der Bilder sowie die Deckung jährlich anfallender Spesen. Die Herstellung der bisher erschienenen Medien und der Grundstock eines Bildarchivs auf CDs konnte ebenfalls durch Kapitalerträge und durch eine Erbschaft finanziert werden. Falls Mittel zu erübrigen sind, sollten sie für neue Rahmen einiger Stiftungsbilder eingesetzt werden.