CHRONOLOGIE  VI

1983 - 1994
1903-1915 1916-1939 1940-1952 1953-1959 1960-1982 1983-1994  
1983 Zwei letzte Reisen: Urlaub in Marokko zum 80. Geburtstag und erstes Wiedersehen mit Marguerite Yourcenar in Amsterdam nach etwa 75 Jahren.

Ein Band des Manuskripts erscheint im DuMont Verlag Köln als "Handbuch zur Technik der Malerei", für den philosophisch-theoretischen Band über die von ihm definierte "Visionäre Malerei" mit Kritik sowohl am Naturalismus als auch an abstrakter Malerei findet sich kein Verleger.

1985 Langer Besuch von Tochter Jeanne in Europa (der erste seit 1953) und danach die Besuche seiner drei argentinischen Enkelkinder. Geburtstag 1991
1987   Zwei Herzkrisen.
1989 Gründung der Egon von Vietinghoff-Stiftung mit eigener unverkäuflicher Gemäldesammlung fürmAusstellungen und zum Dokumentieren der Kontinuität europäischer Malkultur.

Im Frühjahr gesundheitliche Krise, im Sommer letzte intensive Schaffensphase.

Infolge körperlicher Beschwerden und abnehmender Konzentrationskraft hört er im September nach 70 Jahren künstlerischer Aktivität auf zu malen.

1990 Druck des selbstfinanzierten Bildkatalogs der stiftungseigenen Gemäldesammlung.
1991 Zweite Auflage des "Handbuchs zur Technik der Malerei".
1993 Ausstellung in Zürich-Wollishofen zum 90. Geburtstag.
1994 Im September Sturz mit Gehirnerschütterung. Er ist zwar sehr müde, aber noch sehr unterhaltsam drei Wochen lang bettlägrig. Nach drei Tagen im Koma unter Morphium stirbt er am 14. Oktober in seiner Wohnung einen friedlichen, herbei gesehnten Tod (Lungenentzündung).

In der Todesanzeige liest man:
"Egon v.Vietinghoff hat seinen Körper verlassen. In seinen Werken lebt er weiter."
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